rheinau
Kloster Mutter die Reine
Haus der Stille, Rheinau

12.04.2020 Osterbrief

Magdalena
Jesus sagte zu ihr:
Frau, warum weinst du? Wen suchst du?
Sie meinte, es sei der Gärtner,
und sagte zu ihm:
Herr, wenn du ihn weggebracht hast,
sag mir, wohin du ihn gelegt hast!
Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm;
Rabbuni, das heisst; Meister.       
Joh. 20, 15-16


Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,


diese Fastenzeit wird uns allen wohl länger im Gedächtnis bleiben, da wir in dieser Zeit auf besondere Weise auf uns selber zurückgeworfen sind und die Gelegenheit erhalten haben über unser Da-Sein und unser Leben nachzudenken. Wir haben gespürt, wie zerbrechlich unser Leben doch sein kann und dass es heilsam ist in der Stille zu entdecken, was wirklich Wesentlich ist im Leben und was Gott ganz konkret durch diese Zeit uns sagen möchte.

Auch wenn wir in diesem Jahr nicht um das Osterfeuer versammelt sein können, um die Osternacht zu feiern, so wissen wir, dass wir gerade in dieser Zeit umso mehr das Licht nötig haben, das unsere Nacht erhellt. Christus ist der Einzige, der uns aus unserer Not retten kann und so wenden wir uns IHM mit grossem Vertrauen zu. In der Osternacht ertönt der Ruf aus dem Exsultet: «Er hat für uns beim ewigen Vater Adams Schuld bezahlt und den Schuldbrief ausgelöscht mit seinem Blut, das Er aus Liebe vergossen hat.» Die Lesungen berichten davon, dass wir aus der Knechtschaft befreit sind, dass Gott die verlorene Schöpfung wiederhergestellt hat, dass Krankheit und Tod besiegt sind und dass wir «ohne Bezahlung» zu IHM kommen dürfen. Balsam für unsere Seelen.

Jesus will sich jedem von uns als der Auferstandene offenbaren. So wie er Maria Magdalena angesprochen hat, so wird er auch jeden von uns ansprechen mit Namen und ER wird auch uns nach unserm Kummer fragen und wir werden getröstet sein in der Begegnung mit dem auferstandenen HERRN. Christus ist unser Licht und ER macht unsere Nacht hell, ER ist unsere Hoffnung und Zuversicht.

Wenden wir uns voll Vertrauen an IHN, der den Tod besiegt und uns eine lebendige Hoffnung geschenkt hat. IHM danken wir für das grosse Geschenk der Erlösung.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gnadenvolles Osterfest und mit Ihnen stimmen wir in den Osterjubel ein:

                             Halleluja, Jesus lebt – er ist wahrhaft auferstanden
und grüssen Sie von Herzen
die Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft von Rheinau und Albanien


21.03.2020 Von guten Mächten wunderbar geborgen

von guten Maechten

Liebe Schwestern und Brüder
in den Häusern und draussen in den Diensten an der Virusfront


Laut ist das Virus nicht, lautlos kam es über uns. Eine gefährliche unsichtbare Welt?

Wir singen ein anderes Lied für Euch – von einer unsichtbaren anderen Dimension, die uns aufblicken lässt und in der wir das Antlitz Gottes suchen dürfen. Und in dieser transzendentalen Welt da breitet uns die Muttergottes ihren Mantel aus. Wir sind geborgen von guten Mächten und dürfen getrost im Warten schon das Licht im Tunnel sehen. In der Stille unserer Seelen dürfen wir Göttliches erfahren, jenseits von Angst und Panik.

Nicht das Virus ist allgegenwärtig und es darf auch nicht allgegenwärtig in unseren Gedanken und Unterhaltungen sein. GOTT ist allgegenwärtig und muss und darf es in uns neu werden. Wir möchten dieses Vertrauen  in diesen Tagen mit Euch ganz besonders einüben. Und deshalb wollen wir mit vielleicht ein wenig zittrigen Stimmen das von Dietrich Bonhoeffer geschriebene Lied singen. Wenn Ihr wollt, könnt ihr es anklicken und auch mitsingen.

Mit herzlichem Gruss
Eure Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft aus der Rheinau und aus Albanien

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